Felix Klieser auf Tournee mit dem Norwegischen Kammerorchester

dnkFelix Klieser wird zusammen mit dem Norwegischen Kammerorchester fünf Konzerte in Norwegen, Deutschland und Polen spielen. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn und Mozart.

Die genauen Termine sind:

05.10.2016 Oslo – Aula der Universität
07.10.2016 Stuttgart – Liederhalle
08.10.2016 Germering – Stadthalle
13.10.2016 Warschau – Philharmonie
14.10.2016 Stettin – Philharmonie

>> www.detnorskekammerorkester.no

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Leonard Bernstein Award 2016 für Felix Klieser
LBA2016KlieserDer Leonard Bernstein Award 2016 wird in diesem Jahr im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals an Felix Klieser übergeben. Der Award ist mit 10.000 € dotiert und wird von der Sparkassen-Finanzstiftung finanziert. Am 14.07.2016 wird Felix Klieser den Preis beim Preisträgerkonzert in der Musik- und Kongresshalle Lübeck entgegen nehmen.

„Ich bin überglücklich und sehr stolz auf diese Auszeichnung – vor allem wenn ich mir anschaue, wer in den letzten Jahren diesen Preis schon erhalten hat. Aber am allermeisten freue ich mich für mein Instrument. Mit diesem Preis habe ich es einmal mehr geschafft, das Horn ins Rampenlicht zu stellen. Das ist mir schon immer ein großes Anliegen. Es gibt sehr viel interessante Literatur für das Horn und ich freue mich darauf, diese dem Publikum näher zu bringen. Doch nun freue ich mich erst einmal auf das Preisträgerkonzert mit dem Schleswig-Holstein Festival Orchester unter Michael Sanderling.“

Der Leonard Bernstein Award ist nach dem ECHO Klassik, dem Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, sowie dem Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen ein weiterer Höhepunkt in der erst kurzen Karriere des 25jährigen Felix Klieser.  Im Jahr 2013 veröffentlichte er seine erste CD „reveries – Romatische Musik für Horn und Klavier“ auf dem Label Berlin Classics. 2014 brachte der Patmos Verlag sein Buch „Fussnoten“ heraus, in dem er zu Beginn anschaulich erzählt, wie er als Vierjähriger seinen Eltern mitteilte, dass er Horn spielen wolle und das mit der Veröffentlichung seiner ersten CD endet. Im Jahr 2015 folgte die Orchester-CD „Horn Concertos“ mit Hornkonzerten von Joseph und Michael Haydn, sowie W.A. Mozart, ebenfalls auf Berlin Classics. Bei dieser Aufnahme spielte er mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian.

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HORN CONCERTOS – Joseph Haydn, Michael Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart
Felix Klieser – Horn • Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Ruben Gazarian
0300647BCNach seinem erfolgreichen Debüt mit romantischer Kammermusik wartet der ECHO-Preisträger Felix Klieser nun mit seinem zweiten Album auf: Eine Orchesteraufnahme mit Werken von Joseph und Michael Haydn und von Mozart. Dieses Mal soll es Klassik sein! Während das erste der beiden Konzerte von Joseph Haydn für das hohe Horn komponiert wurde, ist bei dem zweiten der tiefe Hornist gefragt. Hornisten spezialisieren sich in der Regel auf eine der beiden Varianten. Felix Klieser kann beides. „Die Anforderungen, die an einen hohen und an einen tiefen Hornisten gestellt werden, auf einer CD zu vereinen, war eine Herausforderung für mich, aber gleichzeitig eine freudige: so konnte ich das Horn in seiner ganzen klanglichen Fülle darstellen“, schwärmt der junge Hornist, der, ohne Arme geboren, den Wunsch Horn zu spielen, schon als Vierjähriger formulierte.
Anders als die Konzerte seines berühmten, großen Bruders, kommt das Concertino für Horn und Orchester von Michael Haydn recht selten zu Gehör. „Vollkommen zu Unrecht. Michael Haydn hielt sich nicht starr an die seinerzeit geltenden Regeln für ein solches Konzert, es ist eben etwas anders. Und trotzdem wunderschön“, so Klieser.
Und Mozart? Das abschließende Werk ist ein aus zwei Fragmenten rekonstruiertes und selten eingespieltes Hornkonzert, sozusagen das nullte Hornkonzert von Mozart.
„Allen Stücken ist eine gewisse Leichtigkeit und Heiterkeit eigen. Das war für mich der weite Bogen, der alle Stücke auf dieser CD miteinander verbindet“, freut sich der 24-jährige. Zusammen mit dem renommierten Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Chefdirigent Ruben Gazarian hat er den perfekten musikalischen Partner gefunden.
„Wir haben mit viel Intensität und Leidenschaft, aber auch mit viel Spaß und Freude an der Musik zusammengearbeitet. Ich lade Sie ganz herzlich ein, diese Freude mit mir zu teilen.“

Diese CD ist am 17.04.2015 auf Berlin Classics, Edel:Kultur erschienen.

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ECHO Klassik für Felix Klieser
ECHO2014Am 26.10.14 wird Felix Klieser für seine CD “Reveries” mit dem ECHO Klassik in der Kategorie “Nachwuchskünstler des Jahres (Horn) ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Münchener Gasteig statt und wird noch am selben Abend vom ZDF übertragen. Felix Klieser dazu: „Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfahren habe, in diesem Jahr mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet zu werden. Zum einen ist es eine große Wertschätzung für mich, zum anderen freue ich mich auch für mein Instrument, dem Horn. Es begleitet mich seit meiner Kindheit und ich freue mich sehr über die Möglichkeit, dieses Instrument den Menschen so näher bringen zu können. Vielen Dank dafür!“

Weitere Infos: www.echoklassik.de

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Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt
Von Felix Klieser & Céline Lauer
Fussnoten_Cover Ausgerechnet Horn! – die unglaubliche Lebensgeschichte eines Ausnahmekünstlers. Als Vierjähriger verkündet Felix Klieser wie aus dem Nichts seinen Eltern: “”Ich will ein Horn!”” Den Vorschlag der heimischen Musikschule, es doch lieber mit Blockflöte oder Xylophon zu probieren, lehnt der kleine Felix ab. Nichts anderes als ein Horn soll es sein! Dabei bringt Felix für dieses Instrument die schlechtesten Voraussetzungen mit, die man sich denken kann: Er wurde ohne Arme geboren. Doch Felix nimmt Unterricht und übt wie ein Besessener. Und er hat Erfolg. Heute ist er einer der weltbesten Hornisten und hat Auftritte mit Sir Simon Rattle und dem Popstar Sting. Dass Felix sein Horn mit den Füßen spielt, wird dabei zur Nebensache! Felix Klieser erzählt seine ungewöhnliche Geschichte mit viel Humor, Leichtigkeit und einer gesunden Portion Eigensinn. Er zeigt damit, wie man trotz Handicap den eigenen Zielen treu bleiben und das eigentlich Unmögliche schaffen kann.

Dieses Buch erscheint am 30.07.2014 im Patmos Verlag

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reveries – romantische Musik für Horn und Klavier
Felix Klieser – Horn • Christof Keymer – Klavier
0300530BC_Cover_300dpiDer junge Hornist Felix Klieser ist ein Ausnahmetalent. Nicht allein, dass er mit seinen 22 Jahren bereits zu den besten Hornisten der Welt gehört, sondern dass er sein Instrument trotz seines Handicaps perfekt beherrscht. Felix Klieser ist ohne Arme geboren und spielt Horn mit den Füßen. Wie geht das? „Kein Problem“ sagt der junge Künstler und zeigt sein Stativ. Daran hängt – in Kopfhöhe fixiert – sein Instrument. Er sitzt dahinter und lässt seinen Fuß das übernehmen, was andere Hornisten mit der linken Hand tun: die Ventile bedienen.
Bereits als Fünfjähriger erhält er Hornunterricht, nachdem er seine Eltern von seiner festen Absicht überzeugte, dieses Instrument zu lernen. Felix Klieser erweist sich als hochtalentiert – mit 17 wird er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, er ist Bundespreisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“ und wird mit dem „Life Award“ in der Kategorie „Kunst und Kultur“ ausgezeichnet. Klieser gastiert unter Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie und konzertiert mit Sting auf dessen Welttournee. 2011 nimmt er in Hannover das reguläre Musikstudium auf. Dort lernt er den Pianisten Christof Keymer kennen, der ihn seitdem am Klavier begleitet.


Mit „Reveries“ präsentiert der sympathische Künstler sein Debüt-Album – das in Koproduktion mit dem Bayrischen Rundfunk entstanden ist. Das Repertoire, romantische Werke für Horn und Klavier, hat er selbst ausgewählt. „Die Zeit der Romantik hat mich von Anfang an fasziniert“, so Klieser. In keiner Epoche kommt die Klangvielfalt des Instrumentes besser zur Geltung. Schon Schumann schwärmte „Das Horn ist die Seele des Orchesters“. Dieser erkannte die musikalischen Möglichkeiten des damals neuartigen Ventilhorns und schrieb eine der bekanntesten Kompositionen für Horn und Klavier. Für Felix Klieser war die Hommage Schumanns an das Horn Ansporn und Quelle der Inspiration zugleich. Für sein Debüt-Album wählte er neben Schumanns Adagio und Allegro verschiedenste Werke von Komponisten aus Frankreich, Russland und Deutschland. Abwechslungsreich ist die Auswahl, reizvoll die Stimmungsbilder. „Es sind so verschiedene Kulturen, aber alle aus einer Zeit“, sagt der junge Hornist. „Es war damals eine Zeit des Umbruchs, es herrschte Aufbruchstimmung und dies ist in der Musik fühlbar.“ Wen wundert’s,  dass sich Felix Klieser für diese Zeit begeistert – befindet er sich doch selbst auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt.